Bundeskanzler Friedrich Merz hat 25 soziale Initiativen im Rahmen seiner Schirmherrschaft für den startsocial-Wettbewerb geehrt. Sieben Initiativen wurden mit einem Geldpreis von je 5.000 Euro ausgezeichnet, darunter auch das Projekt „Verrückt? Na und!“, das seit 2023 ein fester Bestandteil der Präventionsarbeit des Kölner Vereins für Rehabilitation e.V. ist:
Wir initiieren und begleiten Projekte, die psychische Erkrankungen entstigmatisieren und psychische Gesundheit stärken wollen – sachlich, respektvoll und ohne Vorurteile. Unser Ziel ist: Mehr Wissen, mehr Verständnis sowie ein Umfeld schaffen, in dem Betroffene Unterstützung bekommen, statt Ausgrenzung zu erleben und Prävention und frühe Hilfe selbstverständlich ist.
unser Projekt Peergestütztes Clearing läuft nach vier erfolgreichen Jahren zum 30. Juni 2026 aus.
In dieser Zeit konnten wir insgesamt 204 Menschen, die sich in einer psychischen Notlage befanden, schnelle, passgerechte und von Leistungsträgern unabhängige Hilfen anbieten. Durch unser erfahrenes multiprofessionelles Team aus Genesungsbegleitung mit eigener Psychiatrieerfahrung, Psychologie und Sozialer Arbeit konnten die Bedarfe der Betroffenen aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, begleitet und in bestehende Hilfsangebote integriert werden.
Um unser Projekt geordnet abschließen zu können, nehmen seit dem 1. April 2026 keine neuen Interessenten/innen mehr auf. Das Projekt hat zahlreiche wertvolle Erkenntnisse geliefert. Einzelne Module daraus werden wir in das Betreuungskonzept der Kontakt- und Beratungsstelle des SPZ Köln Ehrenfeld integrieren können.
An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für das uns entgegengebrachte Vertrauen und die gute Zusammenarbeit bedanken.
Frau Simon verfügt über umfassende Expertise im Bereich Gesundheit und Recht. Bereits während ihrer Referendarausbildung legte die Volljuristin nach erfolgreichem Abschluss ihres rechtswissenschaftlichen Studiums einen Schwerpunkt auf das Medizinrecht.
Als Fachanwältin für Medizinrecht und Strafrecht berät und vertritt sie Ärztinnen, Ärzte, Psychotherapeutinnen, Psychotherapeuten sowie Mandantinnen und Mandanten aus der forensischen Psychiatrie, dem Maßregelvollzug und dem Betreuungsrecht. Auch deren Angehörige profitieren von ihrer langjährigen Erfahrung.
Ihre berufliche Laufbahn umfasst über zehn Jahre als selbständige Rechtsanwältin und Unternehmerin sowie mehr als fünfzehn Jahre als Unternehmensjuristin, Geschäftsführerin und Vorstandsmitglied einer Aktiengesellschaft. In ihrer Funktion als Vorständin der HÄVG Hausärztlichen Vertragsgemeinschaft AG, der Dienstleistungsgesellschaft der Hausärzteverbände, verantwortete sie neben juristischen Fragestellungen insbesondere die Digitalisierung, Personal- und Organisationsentwicklung, Geschäftsentwicklung sowie Transformationsprozesse im Bereich der primärärztlichen Versorgung. Während dieser Zeit vertiefte sie ihre Kenntnisse in der interdisziplinären Zusammenarbeit und Kommunikation mit unterschiedlichen Interessengruppen in den Versorgungsbereichen. Durch ihre vielseitigen Tätigkeiten besitzt Frau Simon ein fundiertes Verständnis der Herausforderungen und Potenziale des Gesundheitssektors. Sie überzeugt durch praxisorientierte Lösungsansätze bei komplexen Fragestellungen und konzipiert nachhaltige Strategien zur Weiterentwicklung medizinischer Versorgungssysteme. Ihr Engagement für Innovation und Qualität zeigt sich in der erfolgreichen Kooperation mit verschiedenen Stakeholdern.
Spannende Fachvorträge, ein Einblick in die tägliche IFD-Arbeit durch unser Team und ein reger Austausch bei leckerem Essen haben den Tag rund gemacht.
Der Fachdienst versteht sich als verlässlicher Partner für Arbeitnehmer/innen mit psychischen Beeinträchtigungen – und für deren Arbeitgebende. Dafür arbeiten wir eng mit dem LVR-Integrationsamt, der Fachstelle für schwerbehinderte Menschen der Stadt Köln, den Agenturen für Arbeit sowie Kliniken, Ärztinnen/Ärzten, Therapeuten/innen und vielen weiteren Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation zusammen.
Mehr über unsere Angebote und alle Kontaktdaten finden Sie hier (zur Seite des IFD im Kölner Verein)
Das Büffet, vorbereitet und geliefert von den Kolleginnen des SPZ
Die Besucher/innen können kommen
Das Feedback spricht für sich
Es ist ein wunderbarer Moment, wenn Bewegung wieder möglich wird. Für viele unserer Nutzer:innen war das Fahrradfahren lange ein Wunsch. Dank der großzügigen Unterstützung der AKTION MENSCH im Rahmen des Förderprogramms - Mobil mit Rad - konnten wir zwei moderne E-Dreiräder anschaffen.
Die ersten Probefahrten waren ein voller Erfolg!
Die ersten mutigen Fahrerinnen und Fahrer haben sich auf die neuen Räder gewagt und strahlten nach den ersten Runden im Park. Besonders Menschen mit Gleichgewichtsstörungen oder altersbedingten Einschränkungen können nun endlich wieder in die Pedale treten. Ganz ohne Angst vor dem Umfallen, aber mit viel Begeisterung.
"Ich hätte nie gedacht, dass ich nochmal auf einem Rad sitze", freute sich ein Nutzer des Angebotes.
Mit dem Frühling vor der Tür und dem Sommer in Sicht freuen wir uns darauf, die neuen Räder noch viel mehr zu nutzen. Im Rahmen des Fahrradprojektes des Kölner Vereins für Rehabilitation e.V. sind nun kleine Ausfahrten ins Grüne, gemeinsame Touren oder einfach eine Runde um den Block möglich.
Außerdem ist eins sicher: Die Begeisterung für die neuen Räder rollt weiter.
Wir sagen herzlich Dank an die AKTION MENSCH für die Förderung und freuen uns auf viele sonnige Touren!
Der Kölner Verein für Rehabilitation e.V.
