Aktuelles aus dem Kölner Verein

Neue Geschäftsführung im
Kölner Verein: Rechtsanwältin Martina Simon übernimmt ab 1. Dezember 2025 das Ruder.
Martina Simon, neue Geschäftsführung des Kölner Vereins für Rehabilitation

Frau Simon verfügt über umfassende Expertise im Bereich Gesundheit und Recht. Bereits während ihrer Referendarausbildung legte die Volljuristin nach erfolgreichem Abschluss ihres rechtswissenschaftlichen Studiums einen Schwerpunkt auf das Medizinrecht.

Als Fachanwältin für Medizinrecht und Strafrecht berät und vertritt sie Ärztinnen, Ärzte, Psychotherapeutinnen, Psychotherapeuten sowie Mandantinnen und Mandanten aus der forensischen Psychiatrie, dem Maßregelvollzug und dem Betreuungsrecht. Auch deren Angehörige profitieren von ihrer langjährigen Erfahrung.

Ihre berufliche Laufbahn umfasst über zehn Jahre als selbständige Rechtsanwältin und Unternehmerin sowie mehr als fünfzehn Jahre als Unternehmensjuristin, Geschäftsführerin und Vorstandsmitglied einer Aktiengesellschaft. In ihrer Funktion als Vorständin der HÄVG Hausärztlichen Vertragsgemeinschaft AG, der Dienstleistungsgesellschaft der Hausärzteverbände, verantwortete sie neben juristischen Fragestellungen insbesondere die Digitalisierung, Personal- und Organisationsentwicklung, Geschäftsentwicklung sowie Transformationsprozesse im Bereich der primärärztlichen Versorgung. Während dieser Zeit vertiefte sie ihre Kenntnisse in der interdisziplinären Zusammenarbeit und Kommunikation mit unterschiedlichen Interessengruppen in den Versorgungsbereichen. Durch ihre vielseitigen Tätigkeiten besitzt Frau Simon ein fundiertes Verständnis der Herausforderungen und Potenziale des Gesundheitssektors. Sie überzeugt durch praxisorientierte Lösungsansätze bei komplexen Fragestellungen und konzipiert nachhaltige Strategien zur Weiterentwicklung medizinischer Versorgungssysteme. Ihr Engagement für Innovation und Qualität zeigt sich in der erfolgreichen Kooperation mit verschiedenen Stakeholdern.

Wir freuen uns auf eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit!

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Der Integrationsfachdienst des Kölner Vereins stellt sich vor
IFD Köln im Kölner Verein
Im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums der Psychiatrie-Enquete und gleichzeitig auch des Kölner Vereins für Rehabilitation hat der IFD zu einem Netzwerktreffen eingeladen. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg.

Spannende Fachvorträge, ein Einblick in die tägliche IFD-Arbeit durch unser Team und ein reger Austausch bei leckerem Essen haben den Tag rund gemacht.

Der Fachdienst versteht sich als verlässlicher Partner für Arbeitnehmer/innen mit psychischen Beeinträchtigungen – und für deren Arbeitgebende. Dafür arbeiten wir eng mit dem LVR-Integrationsamt, der Fachstelle für schwerbehinderte Menschen der Stadt Köln, den Agenturen für Arbeit sowie Kliniken, Ärztinnen/Ärzten, Therapeuten/innen und vielen weiteren Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation zusammen.

Mehr über unsere Angebote und alle Kontaktdaten finden Sie hier (zur Seite des IFD im Kölner Verein)
Büffet für Besucher*innen

Das Büffet, vorbereitet und geliefert von den Kolleginnen des SPZ

In Erwartung der Bseucher*innen

Die Besucher/innen können kommen

Feedback zur Verantaltung 50 Jahre IFD im Kölner Verein

Das Feedback spricht für sich

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Psychische Gesundheit im Schulalltag: „Verrückt? Na und!“ setzt starkes Zeichen an Kölner Schulen

Seit 2023 ist das Schulprojekt „Verrückt? Na und!“ ein fester Bestandteil der Präventionsarbeit des Kölner Vereins für Rehabilitation e.V. In Kooperation mit Irrsinnig Menschlich e.V. schaffen wir damit offene Räume für junge Menschen, in denen psychische Gesundheit thematisiert, Vorurteile abgebaut und persönliche Erfahrungen wertschätzend geteilt werden.

Workshops mit Wirkung – persönlich & fachlich begleitet
Das Besondere an dem Projekt: In den Workshops stehen Teams aus fachlichen Experten/-innen und persönlich Betroffenen vor der Klasse. Sie kommen mit Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften ins Gespräch – direkt, authentisch, auf Augenhöhe. Ziel ist es, psychische Gesundheit als wichtigen Bestandteil des Schulalltags sichtbar zu machen und die mentale Resilienz junger Menschen zu stärken.

Hohe Nachfrage – positive Rückmeldungen
Dank der wertvollen Unterstützung unserer Förderer – insbesondere der Kämpgen-Stiftung, der Pronova BKK und dem Gymnasial- und Stiftungsfonds – konnten wir das Projekt seit dem Start erfolgreich umsetzen und weiterentwickeln.

Im Jahr 2025 sind bereits diverse Workshops, unter anderem auch an neu hinzu gekommenen Schulen, gebucht. Besonders erfreulich: Mehr als die Hälfte davon wurden bereits erfolgreich durchgeführt, weitere folgen im Laufe des Jahres. Damit ist das im Projektvolumen vorgesehene Jahreskontingent nahezu ausgeschöpft – ein klares Zeichen für die Relevanz des Angebots.

Seit Beginn des Projekts wurden 31 Workshops an 13 Kölner Schulen durchgeführt. Insgesamt konnten rund 620 Schülerinnen und Schüler sowie 31 Lehrkräfte erreicht werden. Die Rückmeldungen sind durchweg positiv – viele Schulen äußern den Wunsch nach einer langfristigen Zusammenarbeit.

Psychische Gesundheit – eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe
Nicht nur die Resonanz aus den Schulen, auch wissenschaftliche Studien unterstreichen die Dringlichkeit solcher Angebote. Die COPSY-Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf belegt, dass psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen in der Pandemie stark zugenommen haben – etwa jedes dritte Kind war betroffen. Auch die HBSC-Studie des Robert Koch-Instituts zeigt einen Rückgang des subjektiven Wohlbefindens bei Schülerinnen und Schülern in Deutschland.

Diese Entwicklungen verdeutlichen: Psychische Gesundheit ist kein Nischenthema – sie ist eine zentrale Herausforderung unserer Gesellschaft. Schulen brauchen mehr Unterstützung, um jungen Menschen frühzeitig Hilfestellung, Verständnis und Zugang zu geeigneten Angeboten zu ermöglichen.

Unser Ziel: Verstetigung des Projekts
Der Erfolg und die hohe Nachfrage zeigen deutlich, dass „Verrückt? Na und!“ ein nachhaltiger Baustein der schulischen Präventionsarbeit in Köln sein kann. Unser Ziel ist es deshalb, das Projekt über den aktuellen Förderzeitraum hinaus zu verstetigen und derartige Angebote dauerhaft an Schulen zu verankern.

Dafür suchen wir weitere Unterstützer/-innen, die sich gemeinsam mit uns für seelische Gesundheit, Teilhabe und Entstigmatisierung stark machen und jungen Menschen ein solches Angebot zugänglich machen möchten.

Gemeinsam stark – für junge Menschenin Köln
Das Projekt ergänzt die bestehenden Angebot des Kölner Vereins für Rehabilitation e.V. um eine wirkungsvolle Komponente psychosozialer Bildung. Es bringt Menschen mit professioneller und persönlicher Erfahrung zusammen und fördert Offenheit im schulischen Miteinander.

Wir danken unseren aktuellen Förderern für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung. Gemeinsam schaffen wir neue Zugänge zu einem Thema, das alle angeht – und leisten einen konkreten Beitrag zur seelischen Gesundheit der jungen Generation.

Logo KämpgenstiftungLogo Pronova BKBKölner Stiftungsfond für Schulen

Bild 1: Unsere Förderer von "Verrückt? Na und!"

Bild 2: Der 1. Hilfe Koffer für psychische Gesundheit

Bild 3: Ein Stuhlkreis bei "Verrückt? Na und!"

[Quelle: Eigenes Bildmaterial, 2025]

Weitere Informationen zum Projekt
Irrsinnig menschlich

Studien zur Relevanz psychischer Gesundheit bei Jugendlichen:
COPSY-Studie, UKE Hamburg
HBSC Studie, Robert Koch-Institut

Mobil auf drei Rädern: AKTION MENSCH ermöglicht neue Freiheit auf dem Fahrrad

Es ist ein wunderbarer Moment, wenn Bewegung wieder möglich wird. Für viele unserer Nutzer:innen war das Fahrradfahren lange ein Wunsch. Dank der großzügigen Unterstützung der AKTION MENSCH im Rahmen des Förderprogramms - Mobil mit Rad - konnten wir zwei moderne E-Dreiräder anschaffen.

Die ersten Probefahrten waren ein voller Erfolg!

Mehr Selbstbestimmung, mehr Mobilität, mehr Lebensfreude

Die ersten mutigen Fahrerinnen und Fahrer haben sich auf die neuen Räder gewagt und strahlten nach den ersten Runden im Park. Besonders Menschen mit Gleichgewichtsstörungen oder altersbedingten Einschränkungen können nun endlich wieder in die Pedale treten. Ganz ohne Angst vor dem Umfallen, aber mit viel Begeisterung.

"Ich hätte nie gedacht, dass ich nochmal auf einem Rad sitze", freute sich ein Nutzer des Angebotes.

Mit dem Frühling vor der Tür und dem Sommer in Sicht freuen wir uns darauf, die neuen Räder noch viel mehr zu nutzen. Im Rahmen des Fahrradprojektes des Kölner Vereins für Rehabilitation e.V. sind nun kleine Ausfahrten ins Grüne, gemeinsame Touren oder einfach eine Runde um den Block möglich.

Außerdem ist eins sicher: Die Begeisterung für die neuen Räder rollt weiter.

Wir sagen herzlich Dank an die AKTION MENSCH für die Förderung und freuen uns auf viele sonnige Touren!

Der Kölner Verein für Rehabilitation e.V.

Menschen auf Fahrrädern mit 3 Rädern

#wirsindviele – Eine Antistigma-Kampagne

des SPZ Ratingen ist eine Aktion von Betroffenen für Betroffene, mit der Menschen in seelischer Not Mut gemacht werden will. Mut, sich Hilfe zu suchen. Mut, nicht aufzugeben. Und Mut, sich mit ihrer Erkrankung nicht zu verstecken und sich ihrer Probleme nicht zu schämen.

SPZ Ratingen

Die Fotomodelle der Kampagne zeigen, dass jeder Mensch mehr ist als seine Erkrankung. Dass immer vieles gesund ist, auch in Krankheit. Dass das Leben trotzdem gut sein kann, Glück und Erfüllung möglich sind. Dass Einsamkeit nicht sein muss.

Sie haben noch Fragen? Melden Sie sich gerne bei uns telefonisch unter 0221 965 670 oder per E-Mail an info-spz@koelnerverein.de

Menschensilhouette bunt

Plakat zum Download