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 © 2013 Medienbüro Dirk Ebel

 

Rehabilitationsangebote im MBH

Die Rehabilitation im Machabäerhaus dauert in der Regel eineinhalb bis zwei Jahre und läßt sich in drei, sich häufig überlappende Phasen unterteilen.

  • In der ersten Phase der Behandlung liegt der Schwerpunkt in der Beziehungsaufnahme und Beziehungsstabilisierung sowie der Abklärung der individuellen Voraussetzungen und Motivation.
  • In der zweiten Phase soll der Klient in den Kooperationseinrichtungen auf die Wiedereingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt vorbereitet werden. Zur Unterstützung und zur Ergänzung der dortigen Maßnahmen stehen die therapeutischen Angebote des Machabäerhauses zur Verfügung.
  • Die dritte Phase dient der Ablösung aus dem Machabäerhaus und der Planung und Vorbereitung von weiteren Schritten, die zu einer beruflichen und sozialen Eingliederung notwendig sind.

Die therapeutischen Maßnahmen werden bei der Aufnahme individuell festgesetzt und in regelmäßigen Abständen auf ihre Aktualität und Realisierung hin überprüft. Erstmalig nach vier Wochen, danach in halbjährlichen Abständen, wird in einem Reha-Gespräch zwischen dem Mitarbeiterteam und den Klienten überprüft, welche Ziele erreicht worden sind. Außerdem werden für die nächsten drei bis sechs Monate neue Ziele und geeignete therapeutische Maßnahmen definiert.

Ein grundlegender Aspekt der Behandlung ist dabei die Annahme, dass einzelne Hilfen, die der psychisch Erkrankte benötigt, sich wohl aufeinander beziehen, aber sinnvollerweise organisatorisch und räumlich deutlich voneinander getrennt sein sollen, um den Betroffenen eine Differenzierung der Lebensbereiche und den damit verbundenen Rollenwechseln zu ermöglichen. Dies soll als wichtiges rehabilitatives Instrument Hospitalisierungseffekte vermeiden, das Erkennen der Selbst- und Fremdwahrnehmung fördern und eine größtmögliche Annäherung an normale Alltags- und Lebensverhältnisse ermöglichen.
Eine wesentliche rehabilitative Leistung innerhalb des Hauses ist die Gestaltung des therapeutischen Milieus, und dessen Beeinflussung durch die Fachkräfte im Team. Dabei sollen in einem - so weit wie möglich fordernden und so weit wie nötig schützenden - Setting realistische Alltagsbedingungen sowohl im zwischenmenschlichen als auch im lebenspraktischen Bereich geschaffen werden. Dazu dient insbesondere die weitestgehende Selbstversorgung und Selbstverantwortung der Klientengruppe (Dienste - Verteilung, eigenständiges Wirtschaften), wobei ihnen das Team als Berater und Anleiter zur Verfügung steht.

Außerdem umfasst das Rehabilitationsangebot folgende einzelne Maßnahmen, die in Art und Umfang an die Stärken und Schwächen sowie die sozialen Fertigkeiten der jeweiligen Klienten angepaßt werden:

  • Einzelbetreuung des Klienten durch einen Mitarbeiter im Rahmen eines Bezugspersonensystems. Diese kann, je nach Notwendigkeit - therapeutische (Aufarbeitung schwieriger Situationen oder Anspruchs- und Motivationsklärung), - sozialarbeiterische (Hilfen bei der Wohnungssuche, Begleitung zu Ärzten, Ämtern und sonstigen Einrichtungen) oder - sozialpädagogisch / pflegerische (Vermittlung alltagspraktischer Fertigkeiten oder Förderung interaktioneller Fähigkeiten) Handlungsweisen zum Schwerpunkt haben.
  • Sozialtherapeutische Gruppen (Hausvollversammlung, Sportgruppen, Freitagskaffee, Freizeitaktivitäten, Entspannungstraining) und psychotherapeutische Gruppen zur Beeinflussung der Selbst- und Fremdwahrnehmung, zur Förderung interaktionell - kommunikativer Kompetenz und / oder zur Aufarbeitung von schwierigen, individuell-biographischen Entwicklungsproblemen (Gesprächsgruppe, Kreativgruppe, STEPPS-Gruppe [bedeutet Training zum besseren Umgang mit Gefühlen] und Stressbewältigungstraining).
  • Aktuelle Krisenintervention durch Einzelgespräche oder lösungsorientierte Konfliktgespräche mit den Betroffenen und Betreuern.
  • Angehörigengespräche.
  • Übungsgruppen zur Anleitung und Unterstützung in defizitär erlebten Lebensbereichen und zur Tagesstrukturierung (Körperhygiene, Wäschepflege, Einkaufen, Kochen etc.).
  • Psychiatrische Krankenpflege einschließlich Beratung und Unterstützung in medizinisch - pflegerischen und gesundheitsfördernden Maßnahmen (Medikamentenvergabe, Durchführung von Ernährungswochen).
  • Vorbereitung und Unterstützung bei beruflicher Rehabilitation in Kooperation mit anderen Einrichtungen vor Ort. Die möglichen Maßnahmen erstrecken sich dabei auf Arbeitserprobungs-, Berufsfindungs-, Orientierungs-, Vorbereitungs-, Trainings- oder Anpassungsmaßnahmen.
  • Kooperationspartner im Bereich berufliche Integration sind in erster Linie
    - Alexianer Service Betriebe
    - Arleb
    - Berufsförderungswerk Michaelshoven
    - Berufstrainingszentrum
    - Caritec
    - Dekra
    - Gemeinnützige Werkstätten Köln
    - Palette
    - Reha - Abteilung der Uniklinik Köln
    - Tertia
  • Die medizinisch erforderlichen Maßnahmen (fachärztliche Betreuung während des Aufenthaltes, Anpassung der medikamentösen Behandlung) erfolgt verpflichtend durch die niedergelassenen Ärzte für Psychiatrie, die von den Klienten selbst gewählt werden.
  • Weitere Co-therapeutische Angebote außerhalb des Machabäerhauses werden durch Kooperationspartner und Selbsthilfegruppen angeboten (Ergotherapie, Anonyme Alkoholiker, etc.).
  • Für die Planung, Begleitung und Überprüfung der Rehabilitation steht eine externe beratende Fachärztin für Psychiatrie zur Verfügung. Ebenfalls finden regelmäßige Fallsupervisionen statt.


Bild Treffer

Medizinische Rehabilitation Machabäerhaus
Philippstraße 72
D-50823 Köln-Ehrenfeld
Tel.: 0221-788013-0
E-Mail: Info-mbh@koelnerverein.de
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